Web 2.0 ist neben “Social Network” wohl eines der am häufigsten verwendeten Buzzwords, wenn es um die Weiterentwicklung des Internets geht. Doch was steckt eigentlich dahinter? Ist es wirklich eine zweite, bessere Version des Internets?
Was ist eigentlich Web 2.0?
Wenn man die Antwort auf die Frage: “Was ist eigentlich Web 2.0?” sucht, bekommt man die verschiedensten Antworten. Dabei nähert man sich dem Thema am Besten von seinem Ursprung. Und da waren es Dale Dougherty (O’Reilly-Verlag) und Craig Cline (MediaLive), die zusammen eine Konferenz über Internettrends veranstaltet haben.
Der passende Name “Web 2.0″ war schnell gefunden und ist inzwischen sogar als Marke – allerdings nur im Bereich Veranstaltungen – gesichert.
Einen echten Popularitätsschub hat der Begriff dann durch Tim O’Reilly höchst persönlich bekommen, als er im Semptember 2005 den Artikel “What is Web 2.0″ verfasste.
Wenn man versucht einen Konsens unter den verschiedenen Definitionen für Web 2.0 zu finden, landet man zwangsweise bei folgenden Punkten:
- veränderte Nutzungsgewohnheiten im Netz, aktive Mitbestimmung der Inhalte durch die User
- neue Technologien (RSS, APIs, AJAX, Ruby on Rails)
- verstärkter Einsatz von Video
- einfache Publikationsplattformen (Blogs, Wikis)
- eine Zeitperiode (2005 – ????)
Man brauch also keinen neuen Browser oder neue Adressen für das “Web 2.0″. Im Grunde genommen werden damit nur die Veränderungen, die das Netz in den letzten Jahren erfahren hat, beschrieben. “Web 2.0″ ist vor allem ein riesiger Medienhype und weniger ein echtes Phänomen. Die meisten “Errungenschaften” des Web 2.0 gibt es schon seit vielen Jahren. Sie wurden nur verbessert und populär im Massenmarkt platziert.




Kommentiere diesen Artikel